Abstraktes rotes Lichtspiel auf schwarzem Grund
Consulting — Kostenoptimierung im Einkauf

Kostenoptimierung
im Einkauf: jeder Euro
zählt doppelt.

Kostenoptimierung im Einkauf beginnt mit Transparenz: Wir analysieren Ihre Ausgaben, priorisieren die Hebel je Warengruppe und setzen die Maßnahmen um – von Ausschreibungen über Verhandlungen bis zur anschließenden Umsetzung. Die Erfolgsmessung legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.

Kostenoptimierung besprechen
Ausgangslage

Warum klassische Einsparrunden oft verpuffen

Viele Einkaufsorganisationen haben bereits Kostenrunden hinter sich. Trotzdem bleibt oft unklar, wo weitere Hebel liegen. Häufige Ursachen: fragmentierte Spend-Daten, die keinen Gesamtblick ermöglichen. Warengruppen, die historisch gewachsen und nie strategisch hinterfragt wurden. Preise, die auf Basis von Lieferantenangaben statt auf Grundlage eigener Kostenmodelle verhandelt werden.

Hinzu kommt Maverick Buying – also Beschaffungsvolumen, das an bestehenden Rahmenverträgen und Einkaufsprozessen vorbeiläuft. Das Ergebnis: verhandelte Konditionen werden nicht ausgeschöpft, Bündelungspotenziale bleiben liegen.

Kostenoptimierung beginnt deshalb nicht am Verhandlungstisch, sondern mit Transparenz über den tatsächlichen Spend, einer systematischen Hebel-Analyse und einer passenden Warengruppenstrategie.

Typische Anzeichen für ungenutzte Potenziale

  • Spend-Daten liegen verteilt in mehreren Systemen und ergeben kein Gesamtbild.
  • Preise werden auf Basis von Lieferantenangeboten statt eigener Kostenmodelle verhandelt.
  • Bestellungen laufen an bestehenden Rahmenverträgen vorbei.
  • Vereinbarte Einsparungen werden nicht in Budget und Ergebnis nachgehalten.
Hebel-Landkarte

Neun Hebel für Ihre Kostenoptimierung

Wählen Sie ein Hebelfeld, um die konkreten Ansatzpunkte zu sehen. Welche Hebel für Ihre Warengruppen infrage kommen, bewerten wir in der Analyse nach Wirkung und Umsetzbarkeit.

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Digitale Hebel
1Hebelfeld

Digitale Hebel

Digital Levers

  • Digitalisierung / E-Sourcing
  • E-Workflow / Automatisierung
  • Datenmanagement & Transparenz
  • Reporting & Controlling
Analytischer Rahmen

Hebel identifizieren, Warengruppen positionieren

Zwei zentrale Werkzeuge bilden das Fundament unserer Analyse: der Lever Tree zur Strukturierung der Einsparhebel je Warengruppe und die DP Hebel-Architektur zur Priorisierung.

Lever Tree

Der Lever Tree gliedert die Einsparhebel je Warengruppe. Welche Hebel greifen, hängt von Warengruppe, Branche und Reifegrad Ihrer Einkaufsorganisation ab.

Preis & Konditionen

NachverhandlungBündelung von VolumenLieferantenwechsel

Bedarf & Spezifikation

Demand ManagementSpezifikation und Varianten

Prozesse & Verträge

ProzesskostenVertragsbedingungen

DP Hebel-Architektur

Unsere Hebel-Architektur ordnet die Einsparhebel nach Umsetzungsgeschwindigkeit und Wirkungstiefe — von kurzfristig wirksamen Maßnahmen bis zu strukturellen Veränderungen.

Kurzfristig wirksam

Preisverhandlung

Wettbewerb, Benchmarks & TCO-Modelle

Vertragshebel

Laufzeiten, Preisgleitklauseln & Boni-Modelle

Strukturell

Lieferantenkonsolidierung

Bündelung & strategische Partnerauswahl

Prozesseffizienz

P2P-Automation & Maverick-Buying-Reduktion

Transformativ

Demand Management

Bedarfsoptimierung & Spezifikationsanpassung

Make-or-Buy

Insourcing-Potenziale & Wertschöpfungstiefe

Welche Hebel im Vordergrund stehen, ergibt sich aus der Analyse Ihrer Warengruppen.

Priorisierung

Switch Value Map

Warengruppen nach Einsparpotenzial und Wechselaufwand positionieren. So wird sichtbar, wo sofort gehandelt werden sollte — und wo Geduld die bessere Strategie ist.

Einsparpotenzial →
SofortfeldJetzt handelnWechseln · Nachverhandeln
InvestitionsfeldGezielt aufbauenVorbereiten · Etappenwechsel
VereinfachungsfeldProzess entlastenStandardisieren · Automatisieren
AkzeptanzfeldBewusst akzeptierenAbsichern · Risiko managen
Wechselaufwand →

Handlungslogik je Feld

Die Position im Quadranten bestimmt die Strategie. Jedes Feld verlangt einen anderen Ansatz.

Sofortfeld

Höchste Priorität: Lieferanten wechseln, nachverhandeln, bündeln. Hebel sofort aktivieren.

Investitionsfeld

Lohnt sich, braucht aber Vorlauf: Qualifizierung, Etappenwechsel, strategische Vorbereitung.

Vereinfachungsfeld

Kein Sparhebel, aber leicht zu vereinfachen: Standardisieren, automatisieren, Kataloge einführen.

Akzeptanzfeld

Wechsel nicht rentabel: Versorgung sichern, Risiko managen, bewusst akzeptieren.

Projektablauf

Vom Spend-Screening bis zum Savings-Tracking

Vier Phasen mit vorab vereinbarten Ergebnissen. Jede Phase baut auf der vorherigen auf; Umfang und Schwerpunkte richten sich nach Ihrer Ausgangslage.

01

Spend-Transparenz

Mehrdimensionale Analyse Ihrer Ausgaben nach Lieferant, Warengruppe, Organisationseinheit und Vertragsstruktur.

Deliverables

Bereinigter Spend Cube, Übersicht der Bestellungen außerhalb bestehender Verträge, adressierbares Volumen

02

Hebel-Analyse

Systematische Bewertung aller Einsparhebel. Priorisierung nach Wirkung und Umsetzbarkeit – Quick Wins zuerst.

Deliverables

Lever Tree je Warengruppe, priorisierte Maßnahmen-Roadmap

03

Umsetzung

Wir setzen die priorisierten Maßnahmen um: Wir führen Ausschreibungen und Sourcing-Events durch, verhandeln in der Regel selbst – auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen – und übernehmen die anschließende Umsetzung.

Deliverables

Ausschreibungen, Sourcing-Events, Verhandlungen, Maßnahmenstatus je Warengruppe

04

Verankerung

Realisierte Einsparungen werden an der vereinbarten Baseline nachgehalten; die entwickelten Ansätze werden an Ihr Team übergeben.

Deliverables

Savings-Tracking, vereinbartes Messvorgehen, Übergabedokumentation

Leistungsbausteine

Module, die sich kombinieren lassen

Je nach Reifegrad und Ausgangslage stellen wir die passenden Bausteine zusammen. Welche davon Teil Ihres Projekts sind, wird vor der Beauftragung gemeinsam festgelegt.

01

Spend-Analyse & Spend Cube

Datengetriebene Transparenz über Ihr gesamtes Beschaffungsvolumen. Segmentierung nach Warengruppen, Lieferanten, Regionen und Vertragstypen.

02

Category Management

Entwicklung von Warengruppenstrategien auf Basis der DP Hebel-Architektur. Differenzierte Hebel je Kategorie.

03

Ausschreibungen & Sourcing-Events

Wir bereiten Ausschreibungen und Sourcing-Events vor, führen sie durch und werten die Angebote aus.

04

Verhandlungsführung

Wir bereiten Verhandlungen vor und führen sie in der Regel selbst – auf Wunsch gemeinsam mit Ihrem Team.

05

Demand Management

Bedarfssteuerung als oft unterschätzter Hebel. Standardisierung, Variantenreduktion und kritische Mengenprüfung.

06

Umsetzung & Erfolgsmessung

Wir übernehmen die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen und messen die Ergebnisse nach dem gemeinsam festgelegten Vorgehen.

Ergebnisse & Zusammenarbeit

Wie Ziele, Verantwortung und Ergebnisse vereinbart werden

Bevor Maßnahmen starten, legen wir gemeinsam fest, was als Einsparung gilt und wie sie gemessen wird. So bleiben Ergebnisse für Einkauf, Controlling und Geschäftsführung nachvollziehbar.

01

Auftrag & Umfang

Warengruppen, Ziele, Zeitrahmen und Projektorganisation werden zu Beginn gemeinsam festgehalten.

02

Baseline & Savings-Definition

Ausgangspreise und -volumina bilden die Baseline. Mit Ihrem Controlling legen wir fest, welche Einsparungen budget- oder ergebniswirksam gezählt werden.

03

Rollen & Verantwortung

Wir übernehmen Analyse, Ausschreibungen, Sourcing-Events, Verhandlungen und die anschließende Umsetzung. Auf Ihrer Seite benennen Sie je Maßnahme eine Ansprechperson für Entscheidungen.

04

Erfolgsmessung

Realisierte Einsparungen werden nach dem gemeinsam festgelegten Vorgehen an der vereinbarten Baseline gemessen.

Was wir für den Projektstart benötigen

Die Daten müssen nicht aufbereitet vorliegen – die Aufbereitung ist Teil der ersten Phase.

  • Auszug Ihrer Einkaufsausgaben, z. B. aus dem ERP-System
  • Übersicht wesentlicher Lieferanten und Verträge
  • Ansprechpartner in Einkauf und Controlling
  • Ziele und Prioritäten der Geschäftsführung
Arbeitsweise

Wie wir in der Kostenoptimierung arbeiten

Kostenoptimierung ist eines der Themen unserer Einkaufsberatung. Wir verbinden Spend-Analyse und Warengruppenstrategie mit Ausschreibungen, Verhandlungen und der Umsetzung. Ziele, Erfolgsmessung und Rollen legen wir vorab gemeinsam mit Ihnen fest.

Quantifiziert und nachvollziehbar

Jedes Potenzial wird bewertet und mit einem konkreten Umsetzungspfad hinterlegt – auf Basis einer gemeinsam vereinbarten Messlogik.

Wissenstransfer als Prinzip

Ziel ist, dass Ihr Team die entwickelten Ansätze anschließend eigenständig weiterführen kann – ohne dauerhafte Abhängigkeit von externer Beratung.

Unverbindlicher Einstieg

Im Erstgespräch klären wir, ob und in welchem Umfang ein Projekt sinnvoll ist. Die Konditionen werden vorab vereinbart, die Erfolgsmessung legen wir gemeinsam fest.

Klare Verantwortlichkeiten

Für jede Maßnahme ist festgelegt, wer auf Ihrer Seite verantwortet und was wir übernehmen – von der Analyse über Ausschreibungen und Verhandlungen bis zur Umsetzung.

Häufige Fragen

Fragen zur Kostenoptimierung im Einkauf

Antworten auf die Fragen, die vor einem Projekt am häufigsten gestellt werden.

Für welche Unternehmen eignet sich eine Kostenoptimierung im Einkauf?

Für Unternehmen, deren Einkaufsvolumen über viele Lieferanten und Warengruppen verteilt ist, die nach früheren Einsparrunden keine klare Sicht auf weitere Hebel haben oder deren vereinbarte Einsparungen nicht im Ergebnis ankommen. Ob sich ein Projekt lohnt, klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer Ausgangslage.

Wie läuft der Projektstart ab und welche Daten werden benötigt?

Ausgangspunkt ist ein Auszug Ihrer Einkaufsausgaben, ergänzt um Informationen zu Lieferanten und Verträgen. Daraus entsteht in der ersten Phase die Spend-Transparenz, auf deren Basis wir die Hebel bewerten und priorisieren. Die Daten müssen nicht aufbereitet vorliegen.

Wie werden Einsparungen gemessen?

Vor Beginn der Maßnahmen legen wir mit Ihnen und Ihrem Controlling die Baseline und die Definition einer Einsparung fest. Realisierte Einsparungen werden nach dem gemeinsam festgelegten Vorgehen daran gemessen.

Nennen Sie vorab eine Einsparquote?

Nein. Belastbare Ziele lassen sich erst nach der Analyse Ihrer Ausgaben und Warengruppen festlegen. Sie werden dann gemeinsam vereinbart und mit Maßnahmen und Verantwortlichen hinterlegt.

Welche Rolle übernimmt Ihr Einkaufsteam?

Ihr Team bringt das Wissen über Lieferanten, Bedarfe und interne Abläufe ein und trifft die Entscheidungen. Wir übernehmen Ausschreibungen, Sourcing-Events und die anschließende Umsetzung. Verhandlungen führen wir in der Regel selbst, auf Wunsch gemeinsam mit Ihrem Team. Ziel ist, dass Ihr Team die Ansätze anschließend selbst weiterführt.

Wie grenzt sich Kostenoptimierung von einer Einkaufstransformation ab?

Kostenoptimierung zielt auf Einsparungen in definierten Warengruppen. Geht es um Organisation, Prozesse und Rollen des Einkaufs insgesamt, ist eine Transformation der Einkaufsorganisation der passendere Rahmen. Einen Überblick über alle Themen bietet unsere Einkaufsberatung.
Nächster Schritt

Wo liegen Ihre Kostenhebel?

In einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihre Ausgangslage, mögliche Hebel und einen sinnvollen Einstieg in die Analyse Ihrer Einkaufsausgaben.

Hilfreich für Ihre Anfrage

  • Welche Warengruppen oder Kostenblöcke betroffen sind
  • Anlass, Ziel und gewünschter Zeitrahmen
  • Ansprechperson und bevorzugter Kontaktweg
Erstgespräch zur Kostenoptimierung anfragen