Abstrakter spiralförmiger Lichtwirbel in Gold, Rot und Violett auf schwarzem Grund
Consulting — Risiko- & Lieferantenmanagement

Volatilität ist die
neue
Normalität.

73 % der Unternehmen haben ihre Lieferanten gewechselt — doch nur jedes vierte bewertet geopolitische Risiken systematisch. Wir schließen diese Lücke mit belastbarer Resilienz.

Resilienz besprechen
Quelle:Eigene StudieDümpelfeld Partners — Global Procurement & Supply Chain Survey (erscheint 2026)
73 %

haben wegen Geopolitik Lieferanten gewechselt

65 %

haben Sicherheitsbestände erhöht

61 %

planen Nearshoring näher an die Nachfrage

42 %

berichten von Kostensteigerungen durch Nearshoring

24 %

bewerten geopolitische Risiken systematisch

Herausforderung

Volatilität ist die neue Normalität

Rohstoffpreise (35 %), geopolitische Konflikte und regulatorische Verschärfungen — die Volatilitätsquellen sind vielfältig und persistent. 73 % der Unternehmen haben in den letzten zwei Jahren Lieferanten gewechselt. Doch systematische geopolitische Risikobewertung betreiben nur 24 %.

Gleichzeitig zeigt sich: Nearshoring ist kein Automatismus zur Kostensenkung. 42 % berichten von höheren Kosten, nur 26 % von Einsparungen. Die Entscheidung zwischen Resilienz und Effizienz erfordert differenzierte Analysen — keine Pauschalrezepte.

Größte Volatilitätsquellen

Was treibt die Instabilität in Lieferketten?

Rohstoffpreise35 %
Nahost-Konflikt21 %
Andere geopolitische Konflikte17 %
Regulierung12 %
Krieg in Europa4 %

Akzeptierte Mehrkosten für Resilienz

Wie viel zahlen Unternehmen für Versorgungssicherheit?

Kein Aufschlag24 %
Bis 3 %36 %
3–5 %31 %
Über 5 %9 %
65 %

haben Sicherheitsbestände erhöht

17 %

hätten sofort Probleme bei Regionausfall

Geplante Erhöhung des Sourcing-Volumens

Top-Regionen für zukünftiges Sourcing

China53 %
Deutschland44 %
Osteuropa36 %
Indien29 %
Südostasien27 %
USA22 %
Türkei20 %

0 % planen eine Erhöhung des Sourcing-Volumens in Russland.

Unser Ansatz

Vom Reagieren zum Steuern

Resilienz entsteht nicht durch Pufferbestände allein. Unser Ansatz verbindet systematische Risikoanalyse mit strategischer Lieferantensteuerung — für eine Beschaffung, die Krisen nicht nur übersteht, sondern gestärkt daraus hervorgeht.

DP Resilience Framework

Unser proprietärer Rahmen für resilientes Lieferantenmanagement — von der Risikoerkennung über die strategische Absicherung bis zur kontinuierlichen Überwachung.

01

Detect

Risiko-Landkarte, Sub-Tier-Mapping, Konzentrationsanalyse und geopolitische Exposition.

02

Protect

Diversifizierungsstrategie, Dual-Sourcing, Notfallpläne und Bestandsoptimierung.

03

Steer

SRM-Programm, Lieferanten-Scorecards, Performance-Monitoring und Entwicklungspläne.

04

Evolve

Frühwarnsysteme, Stresstests, Lessons Learned und kontinuierliche Strategieanpassung.

Leistungsbausteine

Fünf Hebel für resiliente Beschaffung

Vom Risiko-Assessment über die Sourcing-Diversifizierung bis zur geopolitischen Compliance — jeder Baustein adressiert eine zentrale Dimension des Risiko- und Lieferantenmanagements.

01
Leistungsbaustein

Risiko-Assessment & Transparenz

Analyse

Risiko-Landkarte

Systematische Erfassung und Kategorisierung aller Beschaffungsrisiken — von Single-Source über geopolitische Exposition bis Compliance. Quantifizierung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenpotenzial.

Umsetzung

Sub-Tier-Transparenz

Mapping der kritischen Lieferketten über Tier 1 hinaus. Identifikation versteckter Abhängigkeiten und Konzentrationsrisiken in der vorgelagerten Wertschöpfung.

Verankerung

Frühwarnsystem

Implementierung eines datengestützten Monitoring-Systems mit definierten Risikoindikatoren, Schwellenwerten und automatisierten Eskalationsprozessen.

Einordnung

Resilienz hat ihren Preis — aber Nichtstun kostet mehr

Die Studie zeigt: Die meisten Unternehmen reagieren auf Krisen — aber nur wenige steuern proaktiv. Der Unterschied liegt in der Systematik.

Nearshoring: Kein Selbstläufer

42 %
Kosten gestiegen
32 %
Kein Effekt
26 %
Einsparungen

61 % planen Verlagerungen näher an die Nachfrage. Doch ohne saubere TCO-Analyse wird Nearshoring zum Kostentreiber statt zum Resilienz-Gewinn.

Ausfallreserve

Wie lange können Unternehmen den Wegfall einer Sourcing-Region kompensieren?

17 %Sofort / < 2 Wochen Probleme
56 %2 Wochen bis 3 Monate
27 %Über 3 Monate

Die Systematik-Lücke

Geopolitische Risikobewertung im Einkauf

24 %bewerten systematisch
37 %nur ansatzweise oder gar nicht

38 % berichten von signifikantem Einfluss der Energiekosten auf Produktion, Sourcing oder Logistik.

Warum Dümpelfeld Partners

Risikoexpertise trifft Umsetzungsstärke

Wir liefern keine Risikoberichte für die Schublade. Wir implementieren Systeme, die Risiken erkennen, bevor sie eintreten — und Handlungsoptionen bereitstellen, wenn es soweit ist.

01

Praxis statt Theorie

Unsere Risiko-Frameworks basieren auf realer Einkaufserfahrung — nicht auf akademischen Modellen. Wir kennen die Schwachstellen aus erster Hand.

02

Datengestützt

Von der Lieferanten-Risikobewertung bis zum Frühwarnsystem setzen wir auf datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl.

03

End-to-End

Vom Risiko-Assessment über die Strategieentwicklung bis zur Implementierung und zum laufenden Monitoring — alles aus einer Hand.

04

Umsetzungsstark

Wir begleiten nicht nur die Analyse, sondern implementieren Lieferantenwechsel, Notfallpläne und SRM-Programme operativ.

Nächster Schritt

Wie resilient ist Ihre Lieferkette wirklich?

In einem vertraulichen Erstgespräch bewerten wir gemeinsam Ihre Risikoexposition und identifizieren die kritischsten Handlungsfelder.

Risiko-Assessment anfragen